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Wie schon 2016 musste auch heuer das erste Rennen wegen Schneemangel nach hinten verschoben werden. Der Schnee hat den 2. Termin dann wahrgenommen und es gab rechtzeitig ca. 30 cm Neuschnee. Heuer war es jedoch im Vergleich zu den Vorjahren weniger rutschig. O.K. Das mögen vielleicht nicht alle Fahrer so bestätigen, weil vermutlich jeder mindestens einen Stern gerissen hat. Insgesamt sah man dennoch selten jemand beim Schieben. Ein Grund war der Einsatz von Streusalz. Außerdem wissen mittlerweile fast alle, welche Reifen sie aufziehen müssen.

 

Es gab auch heuer nur ein Rennen mit 3 Startgruppen. Zuerst waren die Profis und Juniors an der Reihe. Matthias Wibmer erwischte dabei nicht den allerbesten Start, ab der ersten Kurve setzte er sich dann jedoch in Führung und legte eine unglaubliche erste Runde hin. Danach gab es für ihn keine Gegner mehr. Jeder, bis zu Platz 4 der Profiklasse durfte dennoch die Kunst des Meisters in Form von Überrundung mitbekommen. Danke!

 

Das Ergebnis:

1. Matthias Wibmer

2. Christian Bierbaumer

3. Manuel Isopp

4. Philipp Schneider

5. Josef Hasawendt

Die Klasse Junior holte sich Marco Messner vor Tobias Auer und Ulli Gramersberger

 

In den anderen Klassen machte sich vor allem die Änderung des Reglements bemerkbar. So wurden  mit der Altersänderung der Seniorenklasse von 40 auf 45 Lenze einige der Senioren wieder aus dem Ruhestand zurückgerufen. So mancher davon gab den Jungen dann gleich mal eine Lehrstunde in Sachen Schneefahren.

 

E1 ging an Martin Hirner vor Hans-Jürgen Kainer und Patrick Schitter

E2 ging an Wolfgruber Siegfried vor Stocker Wilhelm und Anton Edlinger

E3 ging an Mayer Ulrich vor Georg Laurenz Donau und Rüdiger Wolfgruber

Die neue 45+ Klasse ging an Uros Kocevar vor Andreas Obereder und Gerald Salbrechter

 

Generell konnten bei dem Rennen 2 Taktiken beobachtet werden. Win or Crash und Slow and Steady. Manch einer kam mit unglaublichem Speed daher und verweigerte auch nach 5 Stürzen pro Runde jeglichen dosierten Fahrstil. Spätestens ab Rennmitte, mit zunehmender Vereisung, fuhren dann die Taktik 2 Protagonisten mit breitem Grinsen vorbei.

Man konnte das auch erfolgreich kombinieren. Zumindest einer: Sieger Matthias Wibmer!

Zu seiner Taktik für das Winterenduro:

Vorbereitung: 2 Wochenenden in Ajka, ansonsten kein regelmäßiges Endurotraining im Winter Motorrad: Husqvarna FE350; gleich wie immer

Reifen: Mitas C12 mit Mousse

Stürze: 1 mal Bodenkontakt

Es geht also auch schnell ohne viele Stürze.

Jedenfalls ist dieses Rennen verdammt ehrlich. Zwei oder Viertakt ist komplett egal, ein teures Fahrwerk nutzlos. Was zählt ist ein guter Reifen und das Gefühl in der Gashand sowie eine gewisse Furchtlosigkeit gegenüber widrigen Wetterbedingungen.

 

Aller Ergebnisse auf www.enduro-trophy.at

Es war wie gewohnt ein super Rennen. Der nächste Event wird im April über die Bühne gehen. Da geht es auch wieder um ÖM Punkte und den 1. Lauf der Team-Trophy. Mehr Informationen dazu gibt es in den nächsten Wochen :-)